Rezepte

 

Grüner Smoothie:

Kräuter aus dem Garten oder von der Wiese, oder auch Gemüsegrün wie Blätter vomMangold, Spinat, etc.

Obst nach Belieben, z. B. eine Banane und ein paar Stachelbeeren oder Johannisbeeren oder Himbeeren...ein bisschen Wasser....ganz fein mixen. Fertig!Nicht zu viel pro Person, ein Achterl ist mehr als genug.


Das kann man auch pikant machen, mit einer Gurke, einer Tomate, ein bisschen Salz, einerHandvoll Kräutern...mmmh.

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Brennnessel- oder Spinatsuppe:

junge Brennnesselspitzen und –blätter(mehr als Du denkst!), ein paar Stängel Schnittknoblauch oder Weinbergknoblauchgrün oder Bärlauchblätter,Wasser,Vollsalz, Maisstärke (oder Pfeilwurzelmehl), Soja- oder Hafersahne.

Brennnesseln waschen, gröbere Stängelteile entfernen, einen Teil des Knoblauchgrüns klein schneiden und mit den Brennnesseln und einem Teil der geplanten Wassermenge weich köcheln. Der Topf sollte eher hoch und schmal sein, dann läßt sich das Gemüse leichter direkt im Topf mit einem Mixstab pürrieren.

Zu dem feinen Brennnesselmus gewünschte Wassermenge hinzufügen und salzen. Meinem Gefühl nach brauchen Brennnesseln sonst keine Gewürze weil sie einen sehr würzigen Eigengeschmack haben.

In einer Tasse Stärkemehl mit wenig Wasser anrühren, Sahne nach Geschmack dazumischen und gemeinsam in die schwach kochende Suppe rühren. Einmal aufwallen lassen bis die Stärke bindet und runter vom Feuer.

Im Teller mit einem Spritzer Sahne, fein geschnittenem Knoblauchgrün und gerösteten (Knoblauch-) Brotwürfeln garnieren.

Spinat machst Du genau so, nur mit weniger Wasser.

Natürlich kannst Du auch „richtigen“Spinat dafür verwenden oder Melde mit Wildkräutern…

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Erbsensuppe mit Räuchertofu:

Grüne Spalterbsen,Wasser, Suppenwürze,Vollsalz, Reissahne, etwas Chilipulver, frische Petersilie und Liebstöckl fein geschnitten, rotes Palmöl oder Bratöl, Räuchertofu in kleine Würfel geschnitten.

Grüne Spalterbsen (das sind geschälte und halbierte ausgereifte trockene Schalerbsen) am Vorabend in einer Schüssel mit reichlich Wasser übergießen und zugedeckt über Nacht quellen lassen. Die Zubereitung der Suppe geht dann aber recht schnell: Erbsen in einem Sieb gut abspülen, dann in ungesalzenem Wasser weich kochen (dauert ungefähr eine halbe Stunde).

Während die Erbsen kochen ein Stück Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne in rotem Palmöl oder Bratöl knusprig anbraten, eventuell mit Chilisalz würzen (dann zur Suppe eher kein Chili mehr dazugeben. Tofuwürferl in einer Schüssel anrichten.

Sind die Erbsen weich geworden, werden sie mit dem Mixstab fein püriert und mit Suppenwürze, Salz, fein geschnittenen Kräutern und Reissahne abgeschmeckt. Wenn Du nicht alle geschnittenen Kräuter in die Suppe gibst, kannst Du die übrigen wie die Tofuwürfel in einer kleinen Schüssel anrichten (eignet sich auf diese Art auch gut für ein Buffet).

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 Pastinaken-Süßkartoffelsuppe:

ungefähr gleich viel Pastinaken und Süßkartoffeln, Gemüsebrühe (oder Wasser + Suppenwürze), etwas Pfeffer und Vollsalz, Hafer- oder Sojasahne nach Geschmack, frische Gundelrebe oder Vogelmiere.

 Das geschälte und geschnittene Gemüse mit Gemüsebrühe bedeckt weich kochen, mit dem Mixstab pürieren, mit Wasser oder Brühe auf die gewünschte Konsistenz verdünnen und mit den restlichen Zutaten abschmecken. Ganz zum Schluß kommen die fein geschnittenen Kräuter in die fertige Suppe.

 Variante 1:

Du schneidest Pastinaken und Süßkartoffel in kleinere Stücke und fischt einen Teil davon aus der Gemüsebrühe, sobald es bißfest gegart ist. Dann verfährst Du so wie oben angegeben. Ganz zum Schluß kommen aber nicht nur die fein geschnittenen Kräuter in die fertige Suppe sondern auch die Gemüsewürferl.

Variante 2:

Du pürierst die Suppe gar nicht.

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Kichererbsen-Polenta-Schnitten:

2 Tassen Germüsebrühe, 1 Tasse Kichererbsen-Mehl, 1 Tasse mittelfeinen Maisgries, kleine getrocknete Paprikastücke oder getrocknete Paradeiser oder viele frische Kräuter oder eine geraffelte Karotte, Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack

Gemüsebrühe aufkochen, Mehl und Grieß mit dem Schnee-besen einrühren, buntes Gemüse zufügen und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren ein paar Minuten köcheln. Noch heiß (und streichfähig) ungefähr fingerdick auf ein Holz-brett streichen und auskühlen lassen.

 

In Quadrate oder Rechtecke schneiden und in einer beschichteten Pfanne in Bratöl, rotem Palmöl oder Kokosöl von beiden Seiten knusprig anbraten.

 Auf die selbe Art, nur ohne Gemüsestücke in der Masse, kannst Du einen Pizzaboden kochen, statt auf ein Holzbrett streichst Du den Brei aber heiß direkt auf das Backblech.

Nachdem dieser Pizzaboden nicht mehr backen sondern nur überbacken braucht, sollte der Belag (Paradeissauce, Gemüse, Pilze etc.) auch schon vorgegart werden. Statt Käse kannst Du zum Überbacken z.B. ein pikant gewürztes Sonnenblumen- oder Nußmus verwenden oder gut gerührten und gewürzten (Seiden-)Tofu.

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Grünkernlaibchen oder „Cevapcici“:

Feingeschnittene Zwiebel oder Schalotte mit Kurkuma und mildem Paprikapulver in Bratöl anschwitzen;

Grünkernschrot in Gemüsebrühe aufkochen und zugedeckt nachquellen und auskühlen lassen, die gedünstete Zwiebel zufügen, 1-2 EL Traubenkernmehl, 1-2 EL Soja- oder Hafersahne, Salz, Pfeffer, Chili, Majoran, Oregano mit Mais- oder Kartoffelstärke oder Hafer- oder Dinkelmehl bis zu einer formbaren Konsistenz verkneten, mit nassen Händen Laibchen oder kleine „Würstel“ formen und in Brat- oder Palmöl bei nicht zu großer Hitze von beiden Seiten braten.

Dazu passt gut: Kräuterreis und grüner Salat – wie gewohnt!

Sollen die Laibchen auch glutenfrei sein, kochst Du statt Grünkern Reis, Buchweizen oder Hirse, für die Geschmeidigkeit verwendest Du Soja- oder Reissahne und zum Binden Mais-oder Kartoffelstärke.

 Anmerkung:

Traubenkernmehl enthält hochwertiges Traubenkernöl und vor allem OPC, das sind sehr wirkungsvolle Antioxidantien!

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Haferflocken-Karotten-Laibchen mit Kräutern:

Haferflocken fein, Soja- oder Hafermilch, fein geschnittene Schalotten (oder Jungzwiebeln), 1-2 EL Hafersahne,1 fein geriebene mittelgroße Karotte, viel feingewiegte frische Kräuter wie Petersilie, Liebstöckl, Kerbel, Gundelrebe, Schnittlauch, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, frisch gemahlenes Dinkelmehl.

Haferflocken mit Milch vorquellen lassen, in der Zwischenzeit Schalotte fein schneiden, die Karotte fein raspeln und die Kräuter waschen, zupfen und fein wiegen;

alles zu den eingeweichten Haferflocken geben, Sahne zufügen, nach Geschmack würzen und so viel Mehl zugeben, bis die Masse gut bindet (soll nicht so fest sein, dass man sie mit den Händen formen könnte – so werden die Laibchen saftiger);

Bratöl in der Pfanne gut erhitzen und mit einem Löffel Laibchen ins heiße Öl setzen (ein bißchen flach klopfen); bei mittlerer Hitze langsam von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Variationen:

- Flockenmischung statt Haferflocken alleine
- Zur Karotte noch ein Stück Sellerie dazuraspeln
- Geraspelte Zucchini verwenden...
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Pfiffige Süßkartoffel-Cremesuppe:

1 mittelgroße (Gemüse)zwiebel
1 große Süßkartoffel
2 säuerliche Äpfel
Gemüsebrühe (in Pulverform)
Erdnussmus
Apfel- oder Birnenbalsamicoessig
LUT Wüstensalz
Pfeffer

Gemüsebrühe zum Kochen bringen, Süßkartoffel und Äpfel mit der Schale, und die gehäutete Zwiebel in nicht zu große Stücke schneiden und ein paar Minuten in der Gemüsebrühe weichköcheln. Von der Kochstelle nehmen, mit dem Mixstab pürieren und ca. 2 EL Erdnussmus untermischen. Nach Geschmack einen Schuss Balsamicoessig hinzufügen, mit Salz und (ordentlich) Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren mit Sahne oder Cashewsahne garnieren und mit Pfeffer aus der Mühle und/oder einer Blüten-Gewürzmischung überstreuen.

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Süßkartoffel-Curry:

Kokosöl
Kurkuma gemahlen
Schwarzer Pfeffer gemahlen
Würzige Currymischung oder Kreuzkümmel gemahlen
1-2 Gemüsezwiebeln
Gelbe Karotten
1/2 Wirsing oder Mangold
2 große Süßkartoffeln

Kokosöl im Topf erwärmen, Gewürzpulver darin vollständig auflösen, Zwiebel blättrig schneiden und anschwitzen, Karotten und grünes Gemüse dazugeben und kurz ohne Wasser andünsten, dann mit etwas Gemüsebrühe (Wasser+Gemüsebrühepulver) aufgießen, zum Kochen bringen und einige Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln schälen (bei Bedarf) und würfelig schneiden, dann zum Gemüse hinzufügen und köcheln bis sie bissfest sind aber beim Umrühren noch nicht zerfallen.

Mit Kokosmus, Kokosmilch und Wüstensalz verfeinern und abschmecken.
Dazu passt am besten Basmati- oder Jasminreis.

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Süßkartoffel-Walnuss-Puffer:

1 große Süßkartoffel grob geraspelt
1 Handvoll geriebene Walnüsse
1 Zwiebel oder zwei Schalotten
Hefeflocken
2 Eier
LUT Wüstensalz
Einkorn-, Dinkel-, Buchweizenmehl zum Binden

Alle Zutaten zu einem Teig zusammenmischen, abschmecken, ein bißchen rasten lassen, zu flachen Laibchen formen und in heißem Butterschmalz, Bratöl oder Kokosöl von beiden Seiten gut anbraten.

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Süßkartoffel-Zitronen-Topfencreme:

 

1 kleine Süßkartoffel
1 Becher Magertopfen
1-2 EL Cashewmus
Zitronensaft
Vanille gemahlen
Blütenhonig oder Agavendicksaft

Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und weichdünsten. Abkühlen lassen, mit dem Pürierstab fein musen und mit allen anderen Zutaten zu einer geschmeidigen Creme mixen. Nach Geschmack anrichten und dekorieren.

MAHLZEIT!

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Walnuss-Zitronen-Torte/Schnitten:

 

Für den Teig:

90g gemahlene Walnüsse, 120g Weizen- oder Dinkel-Vollgrieß, 290g Dinkelmehl, 1 Prise
 
Salz, 1 Packung Weinstein-Backpulver, 1 Mokkalöffel Bourbon-Vanillepulver (oder 1
 
Päckchen Bourbon-Vanillezucker), Abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen.
 
Diese Zutaten gemeinsam in eine Rührschüssel geben und vermischen;
 
In einem zweiten Rührgefäß:
 
200g Bio-Rohrohrzucker (Bio-Rübenzucker, Birkenzucker), 135g Sonnenblumen- oder
 
 
Sojaöl, 200g kohlensäurehaltiges Mineralwasser.
 
Miteinander verquirlen bis sich der Zucker auflöst, dann zur Mehlmischung gießen und
 
 
mixen. Einige Minuten rasten lassen, bei Bedarf eventuell noch etwas Mineralwasser
 
 
hinzufügen, in die gefettete und bemehlte Tortenform bzw auf ein Backblech verteilen und
 
 
bei Mittelhitze fertig backen (Zahnstocherprobe).
 
Für die Creme:
 
120g Zucker (s.o.), 80g frisch gepressten Zitronensaft, 120g Wasser, 30g Maisstärke.
 
Mit dem Schneebesen in einem kleinen Topf verquirlen und unter häufigem Rühren einen
 
Pudding kochen. Nach dem Erkalten des Puddings
 
200g Bio-Alsan-Reformmargarine (oder Butter) schaumig rühren und nach und nach mit dem
Pudding vermixen.
 
Für die Torte: 
 
Torte halbieren, untere Hälfte mit Brombeer-(Himbeer-, Ribisel-) Marmelade bestreichen und
 
etwa die Hälfte der Creme darauf verteilen. Torte zusammensetzen und aussen mit dem Rest
 
 
der Creme bestreichen.
 
Für die Schnitten: zuerst die Marmelade, dann die Creme auf dem Kuchen verstreichen und
 
kühl stellen.
 
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